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Die Gemeinschaft Altenschlirf

Seit über dreißig Jahren bietet die Gemeinschaft Altenschlirf im Vogelsberg Wohn- und Arbeitsraum für Menschen mit und ohne Behinderung. Mittlerweile arbeiten rund 340 Menschen an drei Standorten in den benachbarten Dörfern Altenschlirf, Schlechtenwegen und Stockhausen zusammen.

Leben, arbeiten, Kunst und Kultur erfahren

Auf Grundlage des ganzheitlichen Menschenbildes der Anthroposophie wird ein umfassender Lebensraum gestaltet: 16 Hausgemeinschaften sind rund 140 erwachsenen Menschen mit Hilfebedarf eine Heimat, in der sie gemeinsam mit den Hausverantwortlichen sowie weiteren Helfern in unterschiedlichen Wohnformen zusammenleben. 13 Werkstätten, darunter biologisch-dynamische Landwirtschaft, eine Bäckerei und eine Holzwerkstatt, ermöglichen die aktive Teilhabe am Arbeitsleben. Zahlreiche kulturelle Bildungsangebote eröffnen neue Horizonte, künstlerische Kurse unterstützen die Bewohnerinnen und Bewohner dabei, einen Ausdruck für ihr eigenes Erleben und Empfinden zu suchen – sei es durch Malen, Musizieren, im Tanz, der Bildhauerei oder im Schreiben.

Seit der Gründung der Gemeinschaft Altenschlirf ist viel passiert. Der Blick auf Menschen mit Behinderungen hat sich gewandelt, gewollt ist eine Begegnung auf Augenhöhe. Durch die Ratifizierung der UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen ist auch in Deutschland gesetzlich umfassender als vorher geregelt, dass gesellschaftliche Teilhabe und ein möglichst barrierefreies Miteinander gewollt sind und gefördert werden sollen.

Begegnung auf Augenhöhe

Auch in den anthroposophischen Einrichtungen findet seit Jahren ein Wandel statt – nicht nur im Umgang mit Menschen mit Hilfebedarf, deren individuelle Bedürfnisse und Vorstellungen viel stärker berücksichtigt werden, sondern auch bei den Mitarbeitenden. Dort ist ein Generationswechsel im Gange: Handelten die Verantwortlichen in der Pionierphase in der Regel noch ganz selbstverständlich aus den Idealen der Gründungsbewegung heraus, fragen neue Mitarbeiter heute nach wirksamen Instrumenten, die ihre Arbeit strukturieren, erwarten transparente und effiziente Strukturen.

So ist das Leben auch bei uns in ständiger Entwicklung. Konstant aber ist unser Engagement für eine Gemeinschaft, in der Menschen mit ganz unterschiedlichen Fähigkeiten, Möglichkeiten, Begabungen miteinander leben und arbeiten und sich in ihrer Verschiedenheit gegenseitig bereichern – ein erster Baustein für eine Welt, in der eines Tages vielleicht die ganze Gesellschaft eine solche Gemeinschaft geworden ist.