16. August 2026, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenwerg 9, 36358 Herbstein Altenschlirf
Das Duo George Wagner (Gitarre) und Klaus Schenk (Vibraphon) ist tatsächlich eine langjährige, feste Größe in der Fuldaer und osthessischen Jazzszene und tritt regelmäßig mit einem Programm aus eigenen Kompositionen sowie Jazzstandards auf.
Besetzung und Klangcharakter
Die Kombination aus klassischer Gitarre und Vibraphon ist im Jazz wie in der Kammermusik eher selten und verleiht dem Duo einen charakteristischen, „unaufdringlichen“, aber dennoch klar konturierten Klang. Durch die perkussive, aber weiche Klangfarbe des Vibraphons einerseits und die harmonisch-melodische Flexibilität der Gitarre andererseits entsteht ein sehr transparentes, kammermusikalisches Setting, das sich von gängigen Jazz-Besetzungen (z. B. mit Klavier oder Kontrabass) abhebt.
Repertoire
Das Programm besteht zum Großteil aus eigenen, eingängigen Kompositionen von George Wagner, die melodiös und rhythmisch leicht zugänglich sind, aber dennoch jazztypische Harmonik und Improvisation integrieren. Daneben interpretieren die beiden bekannte Jazzstandards, Evergreens und teilweise auch klassische oder lateinamerikanisch inspirierte Stücke, die sie mit viel Gespür für Atmosphäre neu arrangieren.
Auftrittskontext in der Region
Das Duo ist fest im Kulturleben von Fulda und Umgebung verankert: Es tritt regelmäßig in Veranstaltungsorten wie dem Kulturladen Schlitz, der Kunststation Kleinsassen oder anderen Kulturorten in Osthessen auf. So eröffnete das Duo etwa im Februar 2026 die neue Saison im Kulturladen Schlitz mit einem „stimmungsvollen Abend aus Gitarre und Vibraphon“. Auch bei besonderen Projekten – etwa als musikalische Begleitung einer Bob-Dylan-Lesung in Fulda – waren sie bereits zu hören. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
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30. August 2026, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenweg 9, 36358 Herbstein-Altenschlirf
Die Mitglieder des Mollenhauer-Ensembles sind alle bei Conrad Mollenhauer GmbH in Fulda beschäftigt, wo sie verschiedene Aufgaben rund um den Blockflötenbau wahrnehmen. Meist spielen sie auf Instrumenten, an deren Bau sie beteiligt waren. Die Besetzung des Ensembles wechselt, abhängig vom Programm und vom Terminplan der SpielerInnen.
“Die gelbe Kuh des Landgrafen und andere seltsame Tiere” Das Thema des diesjährigen Konzerts „Die gelbe Kuh“ wurde vom komponierenden Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1572–1632) im Titel eines Tanzes verewigt. Er war nicht der Einzige, der sich musikalisch mit Tieren beschäftigte: Kompositionen imitieren ihre Stimmen, Lieder erzählen Geschichten über sie. In diesem Konzert folgt das Mollenhauer Blockflöten Ensemble den Spuren großer und kleiner Tiere in der Musik von der Renaissance bis heute. Die Mitglieder des Ensembles arbeiten alle beim traditionsreichen hessischen Holzblasinstrumentenbau-Betrieb Conrad Mollenhauer in Fulda. Sie spielen auf einer Reihe verschiedener Blockflöten, die sie gemeinsam gebaut haben. In diesem Jahr werden auch SpielerInnen aus Altenschlirf als Gäste beim Konzert mitwirken. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
20. September 2026, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenwerg 9, 36358 Herbstein Altenschlirf
Es gibt kein Patentrezept, um Menschen von der eigenen Musik zu begeistern, doch die Zutaten bei Nick March waren: Über 1000 Auftritte in sieben Jahren in kleinen Venues, bei Wohnzimmerkonzerten und Street Performances, eine gefühlvolle Stimme, Beharrlichkeit und ehrliches Songwriting. Damit hat er sich in tausende Herzen einer stetig wachsenden Fangemeinde gespielt. So viele, dass man damit die Barclays Arena in Hamburg füllen könnte.
„Ab und an schreiben mir Leute, dass sie meinetwegen ihren Bus verpasst hätten, weil ich sie mit meiner Musik so in den Bann gezogen hab!“ erläutert der Wahlhamburger. Seine deutschen Texte treffen direkt. Er hat gelebt, geliebt und ist meilenweit für die Kunst gereist. Nick schreibt sowohl über die Magie der Augenblicke, als auch über nicht mehr erwiderte Liebe oder auch Themen, die sonst nicht im Deutschpop stattfinden. Seine letzte Single “Happy Anfang” handelt z.B. vom Beginn eines Leben, der Geburt eines Kindes, aber auch dem steinigen Weg dorthin. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
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18. Oktober 2026, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenwerg 9, 36358 Herbstein Altenschlirf
Habt ihr schon mal gegen Riesen gekämpft? Nein? Kennt ihr die liebreizende Dulcinea? Auch nicht? Wollt ihr mit einem Ritter und seinem Schildknappen Abenteuer erleben? Dann kommt zu „Drei und Don Quijote!“ Anke Dennert am Cembalo, Gabriele Steinfeld mit ihrer Barockgeige, Violinist Matthias Cordes (Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen) und Schauspieler Alexander Hauer erzählen gemeinsam die kuriose Geschichte von Don Quijote. Georg Philipp Telemanns Suite „Don Quijote“ begleitet musikalisch die ritterlichen Heldentaten. Der Barockkomponist wäre am liebsten ins exotische Spanien gereist, um ein echtes Abenteuern zu erleben. Stattdessen hat er seine aufregendsten Träume in lustiger Musik versteckt. Für alle ab 5 Jahre. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
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01. November 2026, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenwerg 9, 36358 Herbstein Altenschlirf
Winde und Wunder: Rimski-Korsakow und seine Erben zum 100. Todestag von Catoire
Alexander Glasunow Meditation D-Dur für Violine und Klavier op.32a (1891)
(1865 — 1936) Elegie Des-Dur für Cello und Klavier op.17 (1888)
Georgij Catoire Klavier-Trio f-moll op.14 (1900)
(1861 — 1926)
Allegretto moderato
Scherzo: Allegretto fantastico
Finale: Molto allegro agitato
„Der Mann, der die Winde komponierte” – Nikolai Rimski-Korsakow ist einzigartig in der Musikgeschichte. Überwiegend Autodidakt, wurde er Vorbild ganzer Generationen von russischen Komponisten. Ohne Studium und mit wenig Vorkenntnissen erhielt er bereits mit 27 Jahren den Auftrag Komposition und Orchestrierung an der Hochschule für Musik in St. Petersburg zu lehren. Er machte ein umfangreiches Selbststudium, um seinen Vorsprung seinen Schülern gegenüber zu halten. Viele berühmte Komponisten wie Prokofiew, Strawinsky und Respighi aber auch Glazunov und Catoire haben bei ihm ihr Handwerk gelernt. Beim heutigen Abend erleben Sie das Trio con M.I.O. mit wundersamen Stücken von Glasunow
sowie ein träumerisches Klavier-Trio von Catoire.
Ian Mardon Violine
Olga Dowbusch-Lubotsky Violoncello
Maria Narodytska Klavier
Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
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24. Januar 2027, 17:00 Uhr
Wilhelm-Meister-Saal, Erlenwerg 9, 36358 Herbstein Altenschlirf
Mit Kristina Rokahr und Sopran Johanna Marie Hennig, Klavier
In der Epoche der Romantik wurden im Kunstlied – welches in dieser Epoche seine Blütezeit erlebte – Nacht und Träume zu zentralen Motiven. Nacht und Traum bildeten hier einen geheimnisvollen und tröstlichen Gegenpol zur rationalen Tageswelt. Die beiden Musikerinnen, beide ehemalige Waldorfschülerinnen, lassen Lieder von Edvard Grieg, Franz Schubert und Robert Schumann (Opus 39) erklingen und vermitteln so ein facettenreiches Bild dieser romantischen Motive. Der Eintritt ist frei, über eine Spende am Ausgang freuen wir uns.
