Am 30. April 2026 war auf unseren Feldern richtig etwas los: Zwölf Gärtner machten sich gemeinsam mit den Landwirten daran, neue Erdbeerpflanzen zu setzen. Auf drei Beeten mit jeweils zwei frisch vorbereiteten Dämmen fanden rund 4.000 junge Pflanzen ihren Platz – ein schöner und arbeitsreicher Tag für alle Beteiligten.
Besonders freuen wir uns in diesem Jahr über eine große Neuerung: Dank der Unterstützung des Michael-Vereins, dem Förderverein unserer Gemeinschaft, konnten wir eine neue Dammfräse anschaffen. Seit diesem Frühjahr bauen wir unsere Kulturen nun konsequent auf Dämmen an. Das bringt viele Vorteile mit sich: Die Erde bleibt lockerer und luftiger, die Pflanzen können besser wachsen, und die Dämme speichern sowohl Wärme als auch Wasser deutlich effizienter. So schaffen wir optimale Bedingungen für eine gute Ernte.
Trotz moderner Technik durfte an diesem Tag auch echte Handarbeit nicht fehlen: Die frisch gesetzten Erdbeerpflanzen wurden ganz klassisch mit Gießkannen angegossen. Insgesamt kamen dabei etwa 2.000 Liter Wasser zusammen – verteilt in vielen einzelnen Gängen über die Beete. Eine Arbeit, die Geduld erfordert, aber auch verbindet und ein gutes Gefühl hinterlässt, wenn man am Ende die frisch bepflanzten Reihen sieht.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem Michael-Verein, der mit der Finanzierung der Dammfräse einen wichtigen Beitrag für unsere Arbeit geleistet hat. Solche Unterstützung macht Entwicklungen wie diese überhaupt erst möglich – und hilft uns, unsere Anbaumethoden nachhaltig weiterzuentwickeln.