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Hausgemeinschaft Hochstraße

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Wohnen über dem Dorf: das Haus in der Hochstraße

Das Haus in der Hochstraße 16 in Stockhausen wurde 1998 von Familie Hellwig erbaut und steht an einem besonders schönen Aussichtspunkt. Sieben Bewohner der Gemeinschaft haben hier einen neuen Wohnort gefunden. Seit dem Sommer 2017 hat Martje Zoetmulder die Hausverantwortung von Norbert Venschott übernommen.

Zusammen mit ihrer Tochter Femke und den Söhnen Rik und Tim hat sich Martje Zoetmulder schnell eingelebt. Auch die sieben Bewohner des Hauses – in der Hochstraße lebt eine reine Männer-Wohngemeinschaft – haben sich rasch an die neuen Mitbewohner gewöhnt. Vor allem die Kinder werden heiß und innig geliebt: „Die Bewohner lieben die Kinder, sie tragen sie auf Händen“, so Martje Zoetmulder. Der Atmosphäre der Wohngemeinschaft tue die Anwesenheit der Kinder gut, meint sie: „Ich denke, Kinder wirken therapeutisch – sie haben einen spürbaren Einfluss auf ihre Umgebung.“

Fast alle Bewohner haben vorher bereits in anderen Hausgemeinschaften gelebt, die jedoch aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr passend schienen. In der Hochstraße fühlen sie sich nun am richtigen Platz. Das Spektrum reicht von sehr stark hilfsbedürftigen Menschen bis hin zu solchen, die stärkere Selbständigkeit erüben. Diese bunte Mischung hat sich als belebend und meistens auch harmonisch herausgestellt: Gegenseitige Unterstützung prägt das Miteinander. Das zeigt sich sowohl im Alltag als auch bei gemeinsamen Unternehmungen und Reisen.

Auch Martje Zoetmulder fühlt sich an ihrem neuen Wohnort wohl. Ganz bewusst hatte sie nach einer Lebensgemeinschaft gesucht, in der Menschen mit Behinderung und ihre Begleiter auch zusammen leben. „An der Gemeinschaft Altenschlirf finde ich schön, dass sie zwar vieles den heutigen Bedürfnissen angepasst hat, aber auf die tragenden Element von früher nicht verzichtet“, unterstreicht sie. „Es gibt weiterhin das Prinzip des Zusammenlebens und der Hausverantwortlichen, doch diese werden von Mitarbeitern unterstützt und entlastet. Diese Mischung finde ich toll! Ich denke, das ist auch einer der Gründe dafür, dass wir hier schon etliche neue, auch jüngere Mitarbeiter in verantwortlichen Positionen haben.“