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Haus am Weinberg

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Leben am Weinberg: Haus am Weinberg und Teichhaus

Das Haus am Weinberg, erbaut im Jahre 1899, war ehemals Teil des Riedesel’schen Landwirtschaftlichen Anwesens. Seit Juni 1999 ist es Sitz einer Hausgemeinschaft, Hausverantwortliche ist seitdem Heike Haas. Mit dem Bau des Teichhauses wurde im Jahre 2007 begonnen, es konnte im Juni 2008 bezogen werden. Für die Bewohnerinnen und Bewohner ist das Haus am Weinberg das „Mutterhaus“, das Teichhaus wird von fast allen als „Tochterhaus“ bezeichnet. Inzwischen gibt es noch einen weiteren Ableger: Seit November 2013 leben die Hausverantwortlichen im neu gebauten Glashaus. Alle Häuser befinden sich auf einem Grundstück und in unmittelbarer Nachbarschaft.

Haus am Weinberg und das Teichhaus
Haus am Weinberg und das Teichhaus

Insgesamt acht Menschen mit Hilfebedarf leben hier: vier bis fünf im Weinberg, drei bis vier im Teichhaus. Das liegt daran, dass ein Bewohner ein „Hauswanderer“ ist – sein Zimmer ist zwar am Weinberg, doch seine Freundin wohnt im Teichhaus, wo er auch den größten Teil der Woche verbringt. Selbständigkeit üben und wollen ist in beiden Häusern ein wichtiges Thema. „Hier lernt man, mit Geld umzugehen. Hier kann man viel mehr lernen als woanders, man muss mehr Entscheidungen treffen als in einer Großfamilie“, findet Carolin. Die Bewohner benötigen keine Hilfe beim Waschen und Ankleiden. Sie üben eigenständig zu kochen, den Haushalt zu führen und ihre Wäsche zu waschen. „Wir am Weinberg und im Teichhaus haben keine Putzfrau und auch keine Waschfrau und erst recht keine Kochfrau. Das machen wir alles alleine“, sagt eine Bewohnerin stolz. „Man kann alles sagen, was man denkt, und mir geht es hier sehr gut, weil ich mich mit allen sehr gut verstehe“, ergänzt eine Mitbewohnerin. Beide Wohnungen im Teichhaus sind per Rollstuhl erreichbar. Im Haus am Weinberg gibt es bisher keine altersgerechten bzw. barrierefreien Umbauten.