Gemeinschaft Alternschlirf

Liebe Leserinnen und Leser,

heute wende ich mich mit einer dringenden Bitte an Sie. Die Bundesregierung plant massive Einschnitte im Sozialwesen; Fachverbände für Menschen mit Behinderung warnen vor geplanten Kürzungen in der Eingliederungshilfe.

Menschen mit Assistenzbedarf können sich oft nicht selbst dagegen wehren, weil ihnen der Zugang zu digitalen Medien fehlt. Sie brauchen daher unsere Unterstützung. Teilhabe ist kein Privileg, sondern ein Menschenrecht.

Der Deutsche Bundestag wird aktuell mit einer Petition aufgefordert, keine gesetzlichen Änderungen vorzunehmen, die zu Kürzungen und Einschränkungen der Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung führen – etwa durch Pauschalierungen. Das Ziel der Petition sind 30.000 Mitzeichnungen, und dieses Ziel ist bereits erreicht. Inzwischen haben schon über 87.000 Menschen mitgezeichnet. Lassen Sie uns ein Zeichen setzen.

Jede weitere Unterschrift zählt. Je mehr Menschen mitzeichnen, desto stärker wird unser Anliegen wahrgenommen. Noch bis zum 25.05.2026 können Sie die Petition unterstützen.

Bitte nehmen Sie sich drei Minuten Zeit und unterschreiben Sie die Petition der Lebenshilfe auf der Website des Bundestags gegen Kürzungen. Und leiten Sie diesen Newsletter gern auch an Freundinnen, Freunde und Bekannte weiter.

Herzlichen Dank
Ulrike Härtel

Kahlschlag im Sozialwesen stoppen
Teilhabe ist kein Privileg, sondern Menschenrecht. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung warnen vor dem systematischen Abbau von Grundrechten durch geplante Sozialkürzungen.
Bund, Länder und Kommunen haben auf 108 Seiten Pläne zur Kostendämpfung in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe hinter verschlossenen Türen erstellt. Dieses sogenannte „Vorschlagsbuch“ trägt den Titel „Effizienter Ressourceneinsatz bei Leistungsgesetzen“. Die angedachten Maßnahmen bedrohen den sozialen Frieden. Sie schränken Menschenwürde und Menschenrechte ein. Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung lehnen die Pläne zur Kostendämpfung in der Kinder- und Jugendhilfe und der Eingliederungshilfe auf das Schärfste ab.
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