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Kon-Tiki

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Wohin geht die Reise?

Das Kon-Tiki-Haus ist ein Ort zwischen Wohnbereich und Werkstätten. Werkstattleiter Stefan Huss begleitet dort mit seinen beiden Kolleginnen je nach Wochentag zwischen fünf und neun Menschen mit Hilfebedarf. Ursprünglich wurde die Gruppe Anfang 2007 im Haus am Park unter dem Namen „Kleine Werkstatt“ als reine Seniorengruppe gegründet. Seit Juni 2008 ist sie im Gutshof unter dem Namen „Kon-Tiki“ angesiedelt. Benannt ist sie nach dem berühmten Floß des norwegischen Anthropologen und Abenteurers Thor Heyerdahl. Mit einfachsten Mitteln – einem aus frischem Balsaholz zusammengeschnürten Floß – erreichte Heyerdahl sein Ziel: 1947 setzte er damit von Peru nach Polynesien über und bewies, dass es präkolumbischen Indianern technisch möglich war, Polynesien zu besiedeln.

Unterwegs zu neuen Ufern

Die Idee zu diesem Namen entstand aus der Überlegung, dass sich die älter werdenden Menschen mit Hilfebedarf auf den Weg machen, etwas für sie Neues zu entdecken – einen neuen Lebensabschnitt. Auf einen Weg, den andere auch schon bewältigt haben, vergleichbar mit der Ausgangssituation bei den verschiedenen Fahrten von Thor Heyerdal. „Dass die Namensfindung kein Zufall war, zeigte sich beim Lesen des Expeditionsberichtes“, erzählt Stefan Huss. „Der Raum, in dem wir unter dem Namen Kon-Tiki begonnen haben, hat exakt die Längen- und Breitenmaße des originalen Kon-Tiki Floßes. Auch wir haben mit sechs Menschen unsere ‚Reise‘ begonnen, auch wir mussten erst lernen, wie man ein solches für uns unbekanntes ‚Floß‘ in die gewünschte Richtung steuert. Und die Verbindungen ließen sich noch fortsetzen.“

Im Kon-Tiki-Haus finden zum einen ältere Menschen am Tag einen Ort, der dem Ruhestand entsprechende Möglichkeiten bietet. Von kunsthandwerklicher Betätigung über Biographiearbeit, Gymnastik, Naturbetrachtungen und Spaziergänge, Projektarbeiten, Backen, Gesellschaftspiele, Handarbeiten, künstlerische Betätigungen, Musik hören, Gartenarbeit, Lesen bis hin zum gemeinschaftlichen Kaffee trinken reichen die Angebote.


Arbeit in ruhigerem Fahrwasser

„In unserer Gruppe können wir auf die individuellen Wünsche, Fähigkeiten und Notwendigkeiten der zu begleitenden Menschen eingehen“, betont Stefan Huss. „Das, was hier entsteht, orientiert sich an den Möglichkeiten und Bedürfnissen jedes Einzelnen mit Blick auf die individuelle Lebensaufgabe beziehungsweise das Lebensziel. Schön ist auch die Vielseitigkeit der verwendeten Materialien, mit denen wir umgehen.“
Darüber hinaus finden hier auch jüngere Menschen eine Arbeitsmöglichkeit in „ruhigerem Fahrwasser“. Die Kon-Tiki-Gruppe versorgt den Campus am Park mit selbst gebackenen Plätzchen und bestückt das interne Sommer(Freitags)-Café mit Kuchen. Es entstehen kunsthandwerkliche Artikel zum Verkauf. Hinzu kommen hauswirtschaftliche Arbeiten innerhalb der Kon-Tiki-Gruppe. Außerdem erledigt das Team Zuarbeiten für die Kerzenwerkstatt, kocht Frühstückstee für die Brennholzgruppe und pflegt das Außengelände um das Kon-Tiki-Haus.

Ursprünglich wurde die Gruppe Anfang 2007 im Haus am Park unter dem Namen „Kleine Werkstatt“ als reine Seniorengruppe gegründet. Seit Juni 2008 ist sie im Gutshof unter dem Namen „Kon-Tiki“ angesiedelt und stellt nun eine Mischung aus Seniorengruppe und einem Arbeitsbereich für Menschen mit besonderem Förderbedarf dar. Benannt ist die Werkstattgruppe nach dem berühmten Floß des norwegischen Anthropologen und Abenteurers Thor Heyerdal. Mit einfachsten Mitteln – einem aus frischem Balsaholz zusammengezimmertem Floß – erreichte Heyerdahl sein Ziel: 1947 setzte er damit von Peru nach Polynesien über und bewies, dass es präkolumbischen Indianern technisch möglich war, Polynesien zu besiedeln.

Arbeiten in klar strukturiertem Rahmen

„In unserer Gruppe können wir auf die individuellen Wünsche, Fähigkeiten und Notwendigkeiten der zu begleitenden Menschen eingehen“, betont Stefan Huss. „Das, was hier hergestellt wird, orientiert sich an den Möglichkeiten und Bedürfnissen jedes Einzelnen. Schön ist auch die Vielseitigkeit der verwendeten Materialien, mit denen wir umgehen.“

Das auch einfache Arbeiten viel bewirken können – darin liegt eine Parallele zu Heyerdahls namengebendem Floß. In einem besonders geschützten, klar strukturierten Rahmen geht die Gruppe verschiedenen, allesamt gut überschaubaren Arbeiten nach, die sie dennoch herausfordern. Dazu gehören Bastelarbeiten, bei denen etwa Feueranzünder, Filzarbeiten oder Handarbeiten entstehen, aber auch Kunstpostkarten und Weihnachtskarten sowie Holzarbeiten. Auch verschiedene Küchen-Aktivitäten gehören zum Programm: Der Campus am Park wird mit selbst gebackenen Plätzchen versorgt, das Sommer(Freitags)-Café mit Kuchen bestückt. Hinzu kommen hauswirtschaftliche Arbeiten innerhalb der eigenen Werkstattgruppe. Außerdem erledigt das Kon-Tiki-Team Zuarbeiten für die Kerzenwerkstatt, kocht Frühstückstee für die Brennholzgruppe und pflegt das Außengelände um den Gutshof.

Kontakt Kon-Tiki Tagesstruktur

Werkstattleiter: Stefan Huss, Tel. 06647 9606-680
E-Mail: