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Quo vadis, Sozialimpuls? Kongress "Soziale Zukunft"

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18 Jun 2017

Quo vadis, Sozialimpuls? Kongress "Soziale Zukunft"

Quo vadis, Sozialimpuls? Kongress "Soziale Zukunft"

Vom 15.-18.6.2017 besuchte eine Gruppe von interessierten Mitarbeitern der Gemeinschaft Altenschlirf den Kongress „Soziale Zukunft“, in dessen Rahmen auch die Mitgliederversammlungen des Anthropoi, Bundesverband anthroposophisches Sozialwesen e.V. und der Anthropoi Selbsthilfe stattfand.

In Bochum kamen innovative und engagierte Persönlichkeiten zusammen, die sich alle mit der Frage beschäftigen, wie unsere Gesellschaft in Zukunft gerechter und sozialer gestaltet werden kann. Unter ihnen Pioniere aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Kultur und Ökologie, wie Gerald Häfner (Mitbegründer der Partei “Die Grünen”), C. Otto Scharmer (Mitarbeiter an der MIT Sloan School of Management), Wolfgang Gutberlet (Ökomanager des Jahres 2005, W. Gutberlet leitete von 1973 bis 2009 das Unternehmen “tegut“Gute Lebensmittel) , Prof. Dr. Niko Paech (mehrfach ausgezeichneter Vertreter der Postwachstumsökonomie) und viele mehr.

Die Baustellen unserer sozialen Zukunft fordern uns in existenzieller Weise. Sei es in der Begegnung mit SchülerInnen, MigrantInnen oder Pflegebedürftigen, bei der Arbeit im ökologischen Landbau, der Gestaltung von Unternehmen und Banken oder bei der Umsetzung globaler Entwicklungsaufgaben wie der Inklusion – einfache Lösungen gibt es nicht! Veränderung anzupacken, erfordert zunächst den Mut zur Frage: „Wie sieht eine soziale Zukunft aus, in der wir leben wollen – persönlich, als Organisation oder als Zivilgesellschaft?“ Die durch Kriege und Konflikte erzeugte Not ruft uns auf, Frieden zu stiften. Ein Kulturauftrag, der nur gelingen kann, wenn wir auch in unserem Denken Offenheit wagen und so zukunftsfähig werden. Eine lebendige Gesellschaft entfaltet sich vor allem auf der Grundlage direkter menschlicher Beziehungen. Tragfähiger globaler Fortschritt entsteht, wenn wir individuell Verantwortung leben können und uns gegen die systematische Entmündigung des Einzelnen zur Wehr setzen. Sinnstiftende und gerechte Perspektiven gedeihen, wenn Menschen ihre Unternehmungen auf solidarischer Basis entwickeln und damit in neuer Weise Zusammenarbeit gestalten. Sie schaffen mit ihren Initiativen eine lebenswerte Zukunft. Der Kongress Soziale Zukunft richtete sich an die Menschen, die sich persönlich, aber auch in ihren Organisationen, in diesem Sinn für eine bessere Gesellschaft einsetzen wollen. Er ermutigte an der Neugestaltung in freier, mündiger und unternehmerischer Weise mitzuwirken.

Impressionen zum Kongress

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